Chancengerechtigkeit

Digitalität eröffnet Kindern, Familien und Fachkräften neue Wege der Beteiligung, Transparenz und Kommunikation – vorausgesetzt, Zugänge werden bewusst und inklusiv gestaltet. Chancengerechtigkeit in der Kultur der Digitalität heißt deshalb, aufmerksam zu prüfen, wie digitale Prozesse Bildung, Information und Teilhabe stärken können – und genau das macht die zusätzliche Analyse von kitadigital sichtbar.

Digitale Medien sind heute selbstverständlicher Teil von Kindheit, Familienleben und pädagogischem Alltag. Damit sie Chancengerechtigkeit stärken, braucht es Kitas, die unterschiedliche Lebenswirklichkeiten, Ressourcen und Unterstützungsbedarfe von Familien und Kindern mitdenken – zum Beispiel bei der Kommunikation mit Eltern, bei Zugängen zu Informationen oder bei der Beteiligung an Projekten. Gut gestaltete digitale Bildung in der Kita bedeutet daher, allen Beteiligten Orientierung zu geben, Fachkräfte zu qualifizieren und Rahmenbedingungen zu schaffen, die Teilhabe erleichtern statt erschweren.

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In der erweiterten Analyse von kitadigital werden alle Fragen der vier Handlungsfelder zusätzlich unter dem Blickwinkel „Chancengerechtigkeit“ ausgewertet und gewichtet.

Im Leitbild wird sichtbar, ob Teilhabe, Diversität und Antidiskriminierung – auch mit Blick auf digitale Zugänge – für Kinder, Familien und Team verbindlich benannt sind.
Im Handlungsfeld Personal & Personalentwicklung werden Antworten besonders gewichtet, die zeigen, ob Fachkräfte Zeit, Qualifizierung und Unterstützung erhalten, um mit Vorurteilen sensibel umzugehen, Mehrsprachigkeit zu berücksichtigen und digitale Werkzeuge chancensensibel einzusetzen. In Pädagogik & Bildung rücken Fragen in den Fokus, die beschreiben, wie alle Kinder an Medienprojekten, Sprachbildung, Spiel- und Lernangeboten beteiligt werden – unabhängig von Vorerfahrungen, Fähigkeiten oder familiären Ressourcen. Und im Bereich Infrastruktur betrachtet die Analyse vor allem Aspekte wie verlässliche Geräte, barrierearme Zugänge, Datenschutz, sichere WLAN-Strukturen und niedrigschwellige Kommunikationswege mit Familien (z. B. mehrsprachige Informationen oder digitale Aushänge).

Aus diesen Bausteinen entsteht für jede Einrichtung ein zusätzlicher Auswertungsblick darauf, wie die digitale Entwicklung der Kita dazu beitragen kann, gerechtere Lern- und Lebensbedingungen für die gesamte Kita-Gemeinschaft zu schaffen.

hw

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